Lorenz Cornelissen

Ingenieur

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Johannesbrücke

Straßenbrücke

Baujahr 2004

54,00 m Gesamtstützweite

Bauherr:
Stadt Düren, 52351 Düren

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Die neue Johannesbrücke wird als Dreifeldbrücke hergestellt. Der Über- bau wurde als längsvorgespannte Platte geplant.

Der Übergang der Kragplatten zur Fahrbahnplatte wird ebenso wie die Gesimse und die Geländerkon- struktion im Querschnitt so aus- gerundet, dass vom Handlauf über die Gesimse eine geschlossene Krümmung entsteht, die tangential in der Plattenunterseite weitergeführt wird.
Bei der Füllung der Geländer wird durch die Einbeziehung eines Metall- gewebes eine für diese Zwecke neuartige Konstruktion angewendet.

Gerundete Betonteile werden in einer rauen Brettschalung ausge- führt. Die ebene Plattenunterseite ist glatt geschalt. Die Brückenenden sind durch massive Brüstungen ge- kennzeichnet.

Um den Benutzern des Rurufer- radweges ein transparentes Bild der Ruraue zu öffnen, werden die Mittelunterstützungen als jeweils drei runde, sich nach unten ver- jüngende Stahlbetonpfeiler ausge- führt. Die Widerlager sind mit einer offenen Auflagerbank konzipiert. Der Widerlagergrundriss ist konvex und in vier Stufen gegliedert. Die vertikale Gliederung setzt sich außerhalb der Widerlager in Form von bepflanzbaren Terrassen fort.

Die Anbindung des Radweges an die Aachener Straße erfolgt über eine Rampenanlage. Die Geländer werden als kombinierte Brüstungen ausgeführt, wobei der Brüstungs- anteil vom Antritt zum Podest zu- nimmt.
An der linken Oberstromseite der Brücke wird durch die Anlage einer Treppe die Dr.-Overhues-Allee an den Stadtpark angebunden. In der sehr kurzen Böschung neben der Brücke wird die Treppenanlage durch Aufweitung der Terrassen- anlage der Widerlager in die Gesamtsituation eingepasst.